Schmidt-Cassegrain Teleskop
nach B.W. Schmidt (1879-1935), deutscher Optiker, entwickelte 1930 die Schmidtplatte 

M. Cassegrain erfand 1672 den durchbohrten Hauptspiegel

Beim Schmidt-Cassegrain-Teleskop fällt das Licht zunächst durch eine Korrektionsplatte (Schmidtplatte). Diese beseitigt zugleich die Abbildungsfehler Koma und die sphärische Abberation des Hauptspiegels. Der Fangspiegel in der Mitte der Schmidtplatte ist konvex und justierbar. Er verkürzt die Baulänge. Zur Scharfstellung wird der sphärisch geschliffene Hauptspiegel bewegt.

Vorteil: Die Schmidt-Cassegrain-Teleskope haben eine hervorragende Abbildungsqualität. Die dauerhafte Justierung und der staubgeschützte Spiegel garantieren Langlebigkeit. Durch die sehr kurze Baulänge sind die Geräte äußerst handlich. Beim Anschluss einer Spiegelreflexkamera verhält sich das Teleskop wie ein normales Teleobjektiv.

Nachteil: Die Schmidtplatte und der durchbohrte Hauptspiegel sind in der  Herstellung sehr aufwändig.

Copyright: Manfred Müller, Manching

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