Schmidt-Newton Teleskop
I. Newton (1643-1727) erfand das Spiegelteleskop

B.W. Schmidt (1879-1935), deutscher Optiker, entwickelte 1930 die Schmidtplatte 

 

Beim Schmidt-Newton-Teleskop fällt das Licht zunächst durch eine Korrektionsplatte (Schmidtplatte). Diese beseitigt zugleich die Abbildungsfehler Koma und die sphärische Abberation des Hauptspiegels. Der ebene Fangspiegel in der Mitte der Schmidtplatte ist justierbar. Zur Scharfstellung wird der Okularauszug bewegt.

Vorteil: Die Schmidt-Newton-Teleskope haben eine sehr gute Abbildungsqualität. Der Spiegel ist durch die Korrektionsplatte zugleich vor Staub geschützt. Die Befestigung des Hauptspiegels ist unkompliziert und gut justierbar, da zur Scharfstellung der Okularauszug verstellt wird.

Nachteil: Die Baulänge entspricht etwa der Brennweite und ist länger als bei Cassegrain-Optiken. Der Einblick ist seitlich zur Beobachtungsrichtung.

Copyright: Manfred Müller, Manching

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